Die Negtar-Methode: Training, das nach dem Seminartag erst anfängt zu wirken

Die meisten Verhandlungstrainings enden am letzten Seminartag. Zwei gute Tage, alle nicken, und vier Wochen später verhandelt das Team wie vorher. Unsere Methode ist so gebaut, dass genau dann das Wichtigste beginnt: die Anwendung im echten Lieferantengespräch.

Das eigentliche Problem ist nicht fehlendes Wissen

In unseren Trainings nennen Einkäufer mit großem Abstand am häufigsten dieselbe schwierige Situation: die gefühlt schwache Position. Der gesetzte Lieferant, das Quasi-Monopol, die Preiserhöhung, gegen die scheinbar kein Hebel existiert. Wissen allein löst das nicht. Eine schwache Position wird nicht durch zwei Tage Input stark, sondern durch Verhalten, das unter Druck abrufbar ist. Wissen vergisst man, trainiertes Verhalten bleibt. Genau hier setzt unsere Methode an.

Unser Versprechen: kein Prozent, sondern ein Prozess

Sie kennen die Versprechen der Branche: fünf Prozent Einsparung nach dem Training. Als Einkäufer wissen Sie selbst am besten, dass niemand diese Zahl seriös zusagen kann, weil Ergebnisse von Marktlage, Alternativen und Verhandlungsmacht abhängen. Deshalb versprechen wir keine Prozente. Wir versprechen, woran Sie uns am Trainingsdesign selbst messen können: dass jede Technik so lange geübt wird, bis sie in der echten Verhandlung abrufbar ist. Ein Prozessversprechen statt eines Prozentversprechens, überprüfbar an der Sache, nicht an einer unmessbaren Zahl.

Wie wir das einlösen: drei Bausteine

1. Sofort-Training jedes Inputs

Kein Theorieblock ohne unmittelbare Übung. Jede Technik wird sofort an Ihren echten Lieferantenfällen trainiert: Gesprächsführung, Ankern, Zugeständnislogik, Einwandbehandlung, in Simulationen mit Feedback, optional mit Videoanalyse. Nicht zeigen, sondern üben.

2. Transfer ist eingebaut, nicht angehängt

Jede teilnehmende Person verlässt das Training mit konkreten Transferaufgaben für die nächsten Verhandlungen. Rund sechs Wochen später folgt ein Transfer-Coaching pro Gruppe, im Preis enthalten. So wird aus dem Seminar-Effekt eine dauerhafte Verhaltensänderung.

3. Kleine Gruppen

Online maximal 10, in Präsenz maximal 12 Teilnehmende. Üben braucht Wiederholung und Redezeit, und Zuschauen ist kein Training. Deshalb halten wir die Gruppen bewusst klein.

Das NEGTAR Scoring-Modell

Verhandlungstaktiken sind selten einfach gut oder schlecht. Die entscheidende Frage im Alltag lautet: Wann ist etwas legitime Einflussnahme und wann unfaire Manipulation? Das NEGTAR Scoring-Modell bewertet jede Technik auf zwei Achsen, Wirksamkeit und Fairnessgrad. Das macht Graubereiche sichtbar und erlaubt bewusste Entscheidungen: Welche Technik erkenne ich beim Gegenüber, welche setze ich selbst ein, und wo ziehe ich die Grenze? Fairness ist dabei kein moralischer Luxus, sondern ein Business-Faktor. Wer kurzfristig mit harten Tricks gewinnt, riskiert langfristig Beziehung, Ruf und Folgeaufträge. Das Modell ist in unsere Trainings eingebaut und im Buch „Die Psychologie der Manipulation“ ausführlich dokumentiert.

Unsere Haltung: Wer argumentiert, verliert

Dieser Satz löst zuverlässig Widerspruch aus, und er stimmt trotzdem. Verhandlungen folgen psychologischen Mechanismen, nicht den Regeln einer Debatte. Wer mit immer besseren Argumenten nachlegt, liefert der Gegenseite Angriffsfläche und gerät in die Defensive. Wir trainieren das Gegenteil: Optionen statt Rechtfertigung, gezielte Stille statt Füllworte, präzise Rückfragen statt Behauptungen und eine klare Konsequenz statt einer lauten Drohung.

„Eine schwache Position wird nicht durch zwei Tage Wissen stark, sondern durch Verhalten, das unter Druck abrufbar ist.“

Worauf Sie sich verlassen können: drei Stützen

Einkaufstiefe, beide Seiten des Tisches

Über 20 Jahre internationale Einkaufs- und Lieferantenverhandlung. Wir trainieren keinen generischen Verhandlungsstoff, sondern Preiserhöhung, Single Source, Konditionen-Baukasten und Eskalation, und wir kennen die Vertriebsseite gut genug, um ihre Spielzüge vorherzusagen.

Ehrlichkeit, keine unmessbaren Versprechen

Kein fünf Prozent Einsparung nach dem Training. Was Marktlage und Verhandlungsmacht hergeben, sagen wir vorher offen, auch wenn es das Angebot kleiner macht. Was bei Ihrer Ausgangslage realistisch erreichbar ist und was nicht, klären wir im Erstgespräch.

Schärfe, hart in der Sache und sauber im Ton

Durchsetzungsstärke ohne Eskalation. Wir trennen Person und Problem, halten Grenzen und verteidigen Konditionen, ohne Beziehungen zu beschädigen, von denen Sie in der nächsten Runde wieder abhängen.

Was wir bewusst nicht tun

Keine Savings-Garantien und keine ROI-Theater-Zahlen.

Keinen Folien-Frontalunterricht. Nicht Folien, sondern Fälle.

Keine Massengruppen, in denen die meisten nur zusehen.

Keinen Hardball-Kult. Wer die Beziehung verbrennt, zahlt in der nächsten Runde.

Die Methode an Ihren echten Fällen erleben

In einem kostenlosen 15-Minuten-Gespräch schauen wir Ihre Verhandlungssituation an und sagen Ihnen ehrlich, was Training bei Ihrer Ausgangslage bewirken kann und was nicht.

15-Min-Erstgespräch

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Häufige Fragen zur Negtar-Methode

Was macht die Negtar-Methode anders als andere Verhandlungstrainings?

Der eingebaute Transfer. Statt am letzten Seminartag zu enden, arbeitet die Methode mit Transferaufgaben und einem Transfer-Coaching rund sechs Wochen später, damit trainiertes Verhalten in der echten Verhandlung abrufbar bleibt. Geübt wird an Ihren echten Fällen, nicht an Lehrbuchbeispielen.

Was bedeutet Transfer ist eingebaut?

Jede teilnehmende Person geht mit konkreten Vorhaben für die nächsten Verhandlungen aus dem Training. Nach etwa sechs Wochen folgt ein Follow-up pro Gruppe, im Preis enthalten. So entsteht Anwendung statt Seminar-Effekt.

Was ist das NEGTAR Scoring-Modell?

Ein Bewertungsraster, das jede Verhandlungstaktik auf zwei Achsen einordnet: Wirksamkeit und Fairnessgrad. So werden Graubereiche sichtbar und Sie entscheiden bewusst, welche Technik Sie einsetzen und wo Sie die Grenze ziehen.

Warum verspricht Negtar keine Einsparungsprozente?

Weil niemand sie seriös zusagen kann. Ergebnisse hängen von Marktlage, Alternativen und Verhandlungsmacht ab. Wir versprechen stattdessen ein überprüfbares Trainingsdesign und sagen im Erstgespräch offen, was realistisch erreichbar ist.